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Die erste Woche in Ka,erun

Autor: AnneMontanus | Datum: 03 September 2012, 15:27 | 3 Kommentare

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In meiner ersten Woche hier in Kamerun habe ich ein volles Kultur- und “das wird mein Leben für ein Jahr”-Programm erlebt:

-          Angekommen bin ich in Douala, wo es schülwarm, laut und voll war – es gab auf alle Fälle eine Menge Sachen zu sehen, riechen, hören,…

-          Eine kulinarische Fahrt nach Baham, auf der Zacharie, der Leiter meines Projekts, alle möglichen Früchte zum Probieren gekauft hat.

-          Seit Sonntag wohne ich bei der Familie von Zacharie, wo immer viel los ist – so bekomme ich kamerunisches „Mehr-oder-weniger“-Alltagsleben mit.

-          Viiieeele liebe Menschen, mit denen ich im Nächsten Jahr viel zu tun haben, zum Beispiel die Familie von Zacharie und die Mitarbeiter im Centre, meinem Projekt. Von denen werdet ihr sicher noch hören ;-)

-          Viel warten und plötzliche Aufbrüche

-          Aussschnitte einer Beerdigungsfeier auf kamerunische Art: mehrere Tage mit sehr vielen Leuten (bei dieser hier 500) Essen, Gottesdienst, Tänzen,…  Nächstes Wochenende wird die Mutter von Zacharie beerdigt, da werde ich noch mehr und näher miterleben, wenn ich es schaffe, berichte ich danach!

-          Ausflüge zum Markt in Bandjoun und Bafoussam (es gibt alles, wirklich alles!), wo ich meinen ersten afrikanischen Stoff gekauft habe.

-          Erdnussernte auf dem Feld

-          Eine Autofahrt mit 7 Leuten in einem Auto, inklusive vollem Gepäck von 5 Leuten.

-          Französisch – eine sehr komplizierte Sprache :-D Inzwischen verstehe ich schon deutlich mehr,  aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich wirklich gut zurechtkomme…

-          Ein paar Worte auf Baham, der Ortssprache, habe ich auch schon gelernt!

-          Gaaanz viel Essen: MaDe, die Frau von Zacharie, kocht sehr lecker und bisher gab es glaub ich jeden Tag etwas Neues. Meine Favoriten sind bisher Fufu (ein bisschen wie Kuchenteig und wer mich kennt, weiß, wie sehr ich rohen Kuchenteig liebe :-D) und Beignes (Berliner ohne Marmelade, das wünsch ich mir auch in Deutschland immer ;-)). Etwas gewöhnungsbedürftig ist hingegen noch der Fisch, der oft auch im ganzen (inklusive Augen, Mund, Flossen,…) gegessen wird.

-          Ich habe mein zukünftiges Zuhause gesehen. Morgen ziehe ich um und ich freue mich schon sehr darauf, mein Zimmer einzurichten!

-          Sehr viele unterschiedliche Stimmungen, von sehr glücklich über müde bis sprachfrustriert- bei so viel Neuem wohl kein Wunder ;-).

-          Strom- und Wasserausfälle (letzteres seit nun fast einer Woche)

-          Viel Regen (es ist Regenzeit) und angenehme, bisweilen kühle Temperaturen, weil Baham recht hoch liegt.

-          Und noch viele, viele weitere spannende Eindrücke!

Ab heute geht es im Centre los, die Ferien sind vorbei und die Bewohner trudeln so langsam wieder ein. Ich freue mich und bin gespannt, wer und was mich hier erwartet!

P.S.: Vielen, vielen lieben Dank an alle, die sich an dem „Erinnerungsbuch“ beteiligt haben! Das ist so wunderschön und es tut sehr gut zu wissen, wieviele Menschen so lieb an einen denken! Danke!!!  J

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